Verkehrswächter erhoffen neues Mobil (aus der Altmarkzeitung)
In Jahresbilanz mangelt es an Senioren-Interesse: Kalender 2009 bereits gefüllt
STENDAL (pm). „Im Vergleich mit anderen Einrichtungen der Verkehrswacht in Sachsen-Anhalt
nehmen wir einen vorderen Platz ein und könnten somit stolz auf unsere Aktivitäten
im Interesse der Verkehrs-sicherheit sein",stellte Kreisverkehrswacht-Chef Bruno
Zowada vorgestern in den Mittelpunkt seines Berichts 2008 bei der Jahreshauptversammlung.
Dank Unterstützung vieler Sponsoren, einer guten Zusammenarbeit mit der Polizei,
Arge und anderen Einrichtungen und wegen eines effektiven Einsatzes finanzieller
Mittel konnten notwendiges Personal gesichert und erforderliche technische Voraussetzun-gen
geschaffen werden. So konnte Zowada berichten, dass die Mitglieder zum Beispiel in
18 Kitas der Region rund 380 Kinder im Umgang mit Roller und Rad unterwiesen haben.
An den Sicher-heitsübungen im Umgang mit dem Fahrrad in den Klassen l und 2 nahmen
rund 2300 Schüler teil. Darüber hinaus wurden mit Unterstützung des ADAC 46 Regional-,
Gebietsund Kreisfahrradturniere mit insgesamt 2000 Teilnehmern veranstaltet. Einen
großen Raum nahm die Betreuung der Jugendclubs ein, wobei fast 132 mal das Verkehrssicherheitsmobil
zum Einsatz kam, das etwa 3300 Kinder und Jugendliche nutzten. Wichtige Fakten zum
richtigen Verhalten im Straßenverkehr wurden unter dem Motto „Aktion Junge Fahrer"
den zirka 16- bis 26-Jährigen vermittelt. In mehreren Veranstaltungen auf dem Flugplatz
lernten Pkw-Fahrer, wie man sich in bestimmten Situationen effektiv verhalten sollte.
„Trotz dieser beeindrucken-den Bilanz in den verschiedenen Altersstufen konnten wir
über das Interesse der älteren Jahrgänge nicht zufrieden sein. Wir lassen uns aber
nicht entmutigen und werden uns weiterhin um die Fortbildung der Senioren bemühen.
Sehr zufrieden waren unsere Mitglieder dagegen mit dem Andrang bei der Codierung
von Fahrrädern", meinte der Vorsitzende. Er sprach die Hoffnung aus, dass der schon
etwas betagte Einsatzwagen hoffentlich bald durch ein neues Modell ersetzt wird,
damit die vielen Termine in den kom-menden Monaten, die jetzt schon den Kalender
der Kreisverkehrswacht füllen; wahrgenommen werden können. Bereits in wenigen Wochen,
im März, erfolgt der Auftakt, wobei erstmalig auch die Gefahren und das richtige
Verhalten im „toten Winkel" in das Programm aufgenommen wird.
Mit viel Beifall, Blumen und dem „Goldenen Lorbeerblatt" wurde an diesem Nachmittag
das Ehepaar Inge und Henri Wöge aus Kehnert bedacht, die zu den sechs Ausgezeichneten
gehören, die im vergangenen Jahr auf ein halbes Jahrhundert unfallfreies Fah-ren
zurückblicken konnten.
Stendals Kreisverkehrswacht unterhält ein Domizil im Wohngebiet Stadtsee an der Friedrich-Ebert-Straße
45, © (03931) 314036. Näheres unter www.kvw-stendal.de.