Kreisverkehrswacht

Stendal e.V.

Friedrich-Ebert-Str. 45, 39576 Stendal, Tel: 03931/ 314036 

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Verkehrswächter erhoffen neues Mobil (aus der Altmarkzeitung)

 

In Jahresbilanz mangelt es an Senioren-Interesse: Kalender 2009 bereits gefüllt

STENDAL (pm). „Im Vergleich mit anderen Einrichtungen der Verkehrswacht in Sachsen-Anhalt nehmen wir einen vorderen Platz ein und könnten somit stolz auf unsere Aktivitäten im Interesse der Verkehrs-sicherheit sein",stellte Kreisverkehrswacht-Chef Bruno Zowada vorgestern in den Mittelpunkt seines Berichts 2008 bei der Jahreshauptversammlung. Dank Unterstützung vieler Sponsoren, einer guten Zusammenarbeit mit der Polizei, Arge und anderen Einrichtungen und wegen eines effektiven Einsatzes finanzieller Mittel konnten notwendiges Personal gesichert und erforderliche technische Voraussetzun-gen geschaffen werden. So konnte Zowada berichten, dass die Mitglieder zum Beispiel in 18 Kitas der Region rund 380 Kinder im Umgang mit Roller und Rad unterwiesen haben. An den Sicher-heitsübungen im Umgang mit dem Fahrrad in den Klassen l und 2 nahmen rund 2300 Schüler teil. Darüber hinaus wurden mit Unterstützung des ADAC 46 Regional-, Gebietsund Kreisfahrradturniere mit insgesamt 2000 Teilnehmern veranstaltet. Einen großen Raum nahm die Betreuung der Jugendclubs ein, wobei fast 132 mal das Verkehrssicherheitsmobil zum Einsatz kam, das etwa 3300 Kinder und Jugendliche nutzten. Wichtige Fakten zum richtigen Verhalten im Straßenverkehr wurden unter dem Motto „Aktion Junge Fahrer" den zirka 16- bis 26-Jährigen vermittelt. In mehreren Veranstaltungen auf dem Flugplatz lernten Pkw-Fahrer, wie man sich in bestimmten Situationen effektiv verhalten sollte.

„Trotz dieser beeindrucken-den Bilanz in den verschiedenen Altersstufen konnten wir über das Interesse der älteren Jahrgänge nicht zufrieden sein. Wir lassen uns aber nicht entmutigen und werden uns weiterhin um die Fortbildung der Senioren bemühen. Sehr zufrieden waren unsere Mitglieder dagegen mit dem Andrang bei der Codierung von Fahrrädern", meinte der Vorsitzende. Er sprach die Hoffnung aus, dass der schon etwas betagte Einsatzwagen hoffentlich bald durch ein neues Modell ersetzt wird, damit die vielen Termine in den kom-menden Monaten, die jetzt schon den Kalender der Kreisverkehrswacht füllen; wahrgenommen werden können. Bereits in wenigen Wochen, im März, erfolgt der Auftakt, wobei erstmalig auch die Gefahren und das richtige Verhalten im „toten Winkel" in das Programm aufgenommen wird.

Mit viel Beifall, Blumen und dem „Goldenen Lorbeerblatt" wurde an diesem Nachmittag das Ehepaar Inge und Henri Wöge aus Kehnert bedacht, die zu den sechs Ausgezeichneten gehören, die im vergangenen Jahr auf ein halbes Jahrhundert unfallfreies Fah-ren zurückblicken konnten.

Stendals Kreisverkehrswacht unterhält ein Domizil im Wohngebiet Stadtsee an der Friedrich-Ebert-Straße 45, © (03931) 314036. Näheres unter www.kvw-stendal.de.

 

Werner Wilke (l.) und Bruno Zowada (r.) überreichen Inge und Henri Wöge das „Goldene Lorbeerblatt".   Foto: Pohlmann